Therapieblockaden
Therapieblockaden erkennen und lösen
Aus der Zeitschrift "Naturarzt - Ihr Gesundheitsratgeber", 01/2012
Die Wirksamkeit von Naturheilverfahren beruht größtenteils auf der Fähigkeit des Organismus, auf einen Reiz adäquat zu reagieren – sei es auf
ein homöopathisches Mittel, eine Akupunkturnadel oder eine Kneippsche Anwendung. Bei chronischen Erkrankungen kommt aber auch die gut
gewählte und bewährte naturheilkundliche Maßnahme manchmal nicht zum Erfolg. Man spricht dann von Therapieblockade.
Ursache einer solchen „Blockade“ können ein Herd im Zahn-Kiefer-Bereich, eine chronische Sinusitis, ein durch Narben gestörter Energiefluss,
eine Überlastung mit Chemikalien oder anderen Toxinen oder eben eine Vielzahl von einzelnen oder kombinierten Faktoren sein. Ein Organismus
mit Therapieblockade bleibt in der „Starre“, wird also keine Besserung in der Symptomatik zeigen – trotz ganzheitlicher und im Grunde
angemessener Behandlung. Vielfach wird dann fälschlicherweise den naturheilkundlichen Methoden die „Schuld“ gegeben.
„Wenn ein Organismus nicht adäquat auf Behandlungsversuche reagiert, dann sollten wir die Ursache der Blockade herausfinden, um durch
gezielte Entfernung des Regulationshindernisses zum Behandlungserfolg zu gelangen“, so Dr. med. Michaela Ludwig in Naturarzt 1/2012.
Eine ausführliche Anamnese führt nicht selten auf die Spur. Darüber hinaus bieten sich alternativmedizinische Testverfahren wie Bioresonanz,
Kinesiologie, Elektroakupunktur und ähnliche an.
Über die in der Naturheilkunde lang bekannten Therapieblockaden hinaus gelte es, so Ludwig, auch psycho-emotionale Belastungen,
Dispositionen und Barrieren als mögliche Ursachen wahrzunehmen. So könnten negative Glaubenssätze wie „Alles ist schlecht“, „Man ist nur
wertvoll, wenn man etwas leistet“ durchaus in heilhindernden Überzeugungen wie „Ich kann nicht gesund sein“ oder „Ich darf nicht glücklich
sein“ münden.
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